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Assia Djebar Frau ohne Begräbnis »Diese außergewöhnliche und tragische Geschichte ist einer von Djebars schönsten Romanen. Mit dem ihr eigenen Talent beschreibt sie Zoulikha als Mutter, Geliebte, Freundin und Kämpferin. Ein Roman von ungeheurer Intensität.« Liberté, Algier Die »Frau ohne Begräbnis«, das ist Zoulikha, die einst Wand an Wand mit Assia Djebars Familie in Cherchell wohnte. In aller Stille knüpfte sie unter den Frauen der Stadt ein Netz des Widerstands gegen die französische Herrschaft, floh 1957 in die Berge, wurde von der Kolonialarmee gefasst und verschwand spurlos. Zusatzinformationen
Die Idee für dieses Buch entstand 1970 bei der Recherche für den ersten Dokumentarfilm, als die Autorin und Filmemacherin die Kinder der Nationalheldin Zoulikha interviewte. 1981 begann Assia Djebar mit der Niederschrift, legte das Manuskript jedoch nach vierzig Seiten wieder weg. »Später fragte ich mich, warum ich sie völlig vergessen hatte, diese ...
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(bezieht sich auf Hardcover ) »Der Roman ist eine Empfehlung für alle, die sich auf einen Dialog mit Zoulikha einlassen wollen - mit einer starken Frau und einer Zeit, die viel von den Menschen verlangt hat - auf einen Dialog, der nahe geht.« Jochen Marmit Saarländischer Rundfunk Saarbrücken 01.12.2003 (Rezension zu Hardcover ) »Leicht, fast schwebend kommen die Worte daher, denen sich die algerische Schriftstellerin und Historikerin Assia Djebar bedient, um diese Geschichte zu erzählen - um so bestaunenswerter, als dass es sich um ein solch gewichtiges Thema handelt.« Marko Scharlow Pois! Das Portugal-Magazin Silves 01.10.2003 (Rezension zu Hardcover ) »Assia Djebar bestätigt auch mit diesem Buch ihre Ausnahmestellung und ihr großes literarisches Können.« Ida Hoser Bücherschau Wien 01.06.2003 (Rezension zu Hardcover ) »Ein Buch auf der Grenze zwischen Roman und Dokumentation, das eine hierzulande unbekannte Zeit näher bringt.« Antje Schrupp Frauen Unterwegs Frankfurt 01.09.2003 (Rezension zu Hardcover ) »Die abenteuerliche Geschichte Zoulikhas verschmilzt mit der Kindheit ihrer Töchter, verbindet sich mit den Erinnerungen einer Wahrsagerin und Mitkämpferin, die mit Stolz über die gefährlichen Aktivitäten eines von Zoulikha ins Leben gerufenen geheimen Frauennetzwerkes erzählt. Dieses eindrucksvolle Tonstück schwebt über den historischen und politischen Ereignissen in Algerien. Wie in ihren anderen Büchern bettet die unbestechliche Chronistin ihres Landes individuelle Schicksale in die kollektive Geschichte ein, verflicht berichtende Überlieferungen mit Eindrücken aktuellen Geschehens.« Fahimeh Farsaie Freitag - Die Ost-West-Wochenzeitung Berlin 11.07.2003 (Rezension zu Hardcover ) »Dies polyphone Werk ist nicht nur eine Hommage an Zoulikha, deren Schicksal exemplarisch für das vieler anderer vergessener Heldinnen des algerischen Befreiungskrieges steht, es erinnert auch an jene, die ihr selbstlos halfen und dadurch sich und ihre Angehörigen in Gefahr brachten. Imaginäre Gespräche oder fiktive Monologe mindern nicht den authentischen Charakter dieser Rettung verpflichtender Traditionen, lassen vielmehr die Figur Zoulikha hervortreten ›als eine zentrale Gestalt eines breit angelegten Gemäldes von Frauen - nach dem Vorbild der antiken Mosaiken von Caesarea‹.« Renate Wiggershaus Frankfurter Rundschau 16.07.2003 (Rezension zu Hardcover ) »Assia Djebar webt ein poetisches Netz aus den Wahrnehmungen von vier Frauen, die sich teils überlappen und widersprechen. Der Roman ist keineswegs bloße Nacherzählung der Tatsachen, sondern höchst komplex gebaut. Die wechselnden Zeuginnen kommunizieren – miteinander. Orientalische Erzählfreude mischt sich mit moderner Psychologie, Realismus mit Fantastik. Der Roman wurde von Beate Thill sehr einfühlsam aus dem Französischen übersetzt.« Una Pfau Stuttgarter Zeitung 18.07.2003 (Rezension zu Hardcover ) »Ein atmosphärisch dichtes, intensives Buch zum Thema Befreiung der Frauen, Widerstand und Zivilcourage.« Rundbrief Verband Ev. Büchereien in Hessen und Nassau Darmstadt 01.06.2003 (Rezension zu Hardcover ) »Voll Poesie und Rhythmus, eindringlich und kraftvoll, doch nicht zum schnellen Weglesen – ein intensives literarisches Werk.« Elisabeth Mair-Gummermann EKZ-Informationsdienst Reutlingen 01.07.2003 (Rezension zu Hardcover ) »Dieses verflochtene, mehrstimmige und nahezu distanzlose Erzählen nimmt den Schilderungen das Heldenhafte. ›Frau ohne Begräbnis‹ ist ein Buch über Trauer. Und über Erinnerung. Abstand zum Heldenroman schafft Djebar auch mit einem Erzählen, das viel mehr nach innen schaut, als die äußere Welt realistisch abzubilden.« Heinz Hug Neue Zürcher Zeitung 17.07.2003 (Rezension zu Hardcover ) 10 von 37 angezeigt » Alle zeigen Barbara Frischmuth: Flucht in Algeriens Berge http://www.diepresse.at/default.asp?channel=k&ressort=kl&id=349542 Le courage au féminin http://www.cyberpresse.ca/soleil/arts/0204/art_202040092460.html Cherchell Story http://www.elwatan.com/journal/html/2002/09/22/culture.htm
Bibliografie: Frau ohne Begräbnis
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