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Assia Djebar Oran - Algerische Nacht »Ob sie jung sind oder alt, zur Arbeit oder in die Schule gehen, ins Krankenhaus oder ins Büro oder zum Markt - sie gehen mit einem Stein auf dem Herzen.« Assia Djebars jüngstes Werk wendet sich wieder Algerien zu und den Brücken, die durch die Lebensgeschichten zwischen Europa und Nordafrika geschlagen werden. Bruchstücke des Lebens, die die Frauen beim Kommen und Gehen, als Reisende, als Passagiere weitergeben, erzählen. In einer Zwischenstation, einer Unterkunft, wenn sie Atem holen, sich erinnern können. Es sind Etappen, doch nicht einer Flucht, sondern der Bewegungsfreiheit. Gespräche, die unter Algerierinnen von hier und von drüben ausgetauscht werden. Mit einem Schlag werden Stücke des Lebens beleuchtet und stürzen in sich zusammen. Bilder von Verfolgungsjagd, Flucht und Tod. Auch von Hoffnung in dieser langen Nacht. »In den sieben dokumentarisch anmutenden Erzählungen führt Djebar das Porträt algerischer Frauen fort und beginnt etwas ganz Neues. Diese Frauen sind aus Fleisch und Blut. Ihre Augen haben sich aus dem Schleier befreit und ihre Stimmen sind hörbar. Deshalb hat Assia Djebar bei all dem Bluten und Sterben dennoch ein kraftvolles und versöhnliches Buch geschrieben.« Münchner Merkur 25.06.2002 (Rezension zu Hardcover ) »Assia Djebar zeigt in ›Oran – Algerische Nacht‹ das grausame Schicksal algerischer Frauen auf, die im Netz von Traditionen und patriarchalen Machtstrukturen die ewigen Verliererinnnen zu sein scheinen, sich aber mit viel Kraft einen eigenen Lebensraum bewahren und so ein bisschen Hoffnung in der Zwickmühle von Bürgerkrieg, drohender Vergewaltigung und Rechtlosigkeit schöpfen können und müssen.« Burghauser Anzeiger 03.08.2002 (Rezension zu Hardcover ) »Mit ihrem neuen Buch ›Oran - Algerische Nacht‹ weitet Djebar zwar den Blick auf das nordafrikanische Land, hinterlässt aber beim Leser nachhaltig den Eindruck, dass Blut, Tränen und Leid die Geschichte der ehemaligen französischen Kolonie begleiten.« Theo Körner Westfälische Rundschau 01.06.2002 (Rezension zu Hardcover ) »Es fehlt nicht an ergreifenden, an persönlichen, intimen, auch an ironischen oder charmanten Passagen.« Gennaro Ghirardelli Süddeutsche Zeitung 15.01.2002 (Rezension zu Hardcover ) »Keine leichte Lektüre, aber aufmerksamen und interessierten Lesern empfohlen.« Martina Häusler Buchprofile 47 01.01.2002 (Rezension zu Hardcover ) »Die algerische Schriftstellerin versucht den Blick einer breiten Öffentlichkeit auf die unerträgliche Lage in Algerien zu lenken.« Ralph Schock SR 2 KulturRadio 29.12.2001 (Rezension zu Hardcover ) »Die Geschichten sind dicht, zuweilen von einem ganz anderen, sehr erdigen, fast magischen Realismus geprägt. Ein Buch, das Mut macht.« Good Life 01.09.2001 (Rezension zu Hardcover ) »Keine arabische Schriftstellerin reißt die Barrieren zum Leser so vehement nieder, keine erzählt mit so schwebender Präzision und unwiderstehlicher Intensität. Ihre verletzliche Zartheit entlarvt die Täter. Ihre Erinnerung eröffnet den Dialog mit den Toten. Assia Djebar schreibt in Trauer, die trotz allem glaubt – an das Weiterleben der Gemordeten, an die Kraft der Schwachen.« Regina Karachouli Sächsische Zeitung (Rezension zu Hardcover ) »Den alltäglichen Terror und die Angst der Menschen vor Anschlägen vermittelt Djebar eindringlich, mit erschütternden Bildern.« Stefanie Richter Der Spiegel Hamburg (Rezension zu Hardcover ) »Aus diesem Algerien, von Frauen, Bruchstücken ihres Lebens, vom Albtraum der Hizbullah, erzählt Assia Djebar.« Gegenwart 01.06.2002 (Rezension zu Hardcover ) 10 von 23 angezeigt » Alle zeigen
Bibliografie: Oran - Algerische Nacht
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