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Assia Djebar Durst »Kein Zweifel: der Erstling einer großen Autorin.« Stefanie Christmann, Freitag »An einem milden Frühlingstag des Jahres 1957 nahm eine junge Algerierin - sie war noch keine einundzwanzig - in Paris ein Taxi zu Julliard, dem bekannten Verlag, der gerade ihren ersten Roman ›Durst‹ angenommen hatte. Der Vertrag, den sie unterzeichnen sollte, war im Grunde wertlos, weil sie noch nicht volljährig war. Zusatzinformationen Es war ein heißer, ja erstickender Sommer. Ich liebte meine Einsamkeit und meinen Körper, der in das ruhige Meer eintauchte. Mit feuchten Haaren und Salz auf den Lippen ging ich zurück: mein einziger glücklicher Moment. In diesem Augenblick sah ich sie. Ich rief ihren Namen: »Jedla!« Meine Stimme klang erstickt; Erinnerungen, die in mir aufstiegen, hatten mir plötzlich Angst eingeflößt. ...
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(bezieht sich auf Hardcover) »›Durst‹, dieser kurze Roman über einen heißen algerischen Sommer und einen Kampf voll glühender Eifersucht und kalt-präzisem strategischen Denken hat Dichte.« Stefanie Christmann Freitag 11.11.2011 (Rezension zu Hardcover) »Eine vielschichtige exotische Liebes- und Adoleszenzgeschichte.« Heidi Bühler-Naef Schweizer Bibliotheksdienst (Rezension zu Hardcover) »Die Chemie der Gefühle wird hier in einer Art Laborsituation erprobt. Eine fatale, zuweilen auch komische Demonstration entfesselter Leidenschaften, bei der alle Beteiligten glauben, die Fäden der Verstrickungen in den Händen zu halten.« Renate Wiggershaus Neue Zürcher Zeitung (Rezension zu Hardcover) »›Durst‹ hat die Poesie der Mobilität, der einsamen Fahrten in schnellen Autos auf Küstenstraßen, die Poesie alter Farbfilme. Das Ungesagte erscheint als die große Kunst dieses Buches, eine nachreifende, jetzt erst genießbare Kunst.« Stefan Weidner Frankfurter Allgemeine Zeitung (Rezension zu Hardcover) »Raffinesse, Boshaftigkeit und Wahnsinn gehen eine Mixtur ein, die an jeder Station des Erzählverlaufs immer wieder neue Überraschungen bereit hält. ›Durst‹ ist ein Text von vibrierender Spannung.« Beatrice Eichmann-Leutenegger Neue Luzerner Zeitung (Rezension zu Hardcover) »Von erstaunlicher Freizügigkeit. Djebar wischt in diesem Roman unverblümt die Chiffre der ›Schwesterlichkeit‹ in einer männlich dominierten Welt hinweg.« BuchMarkt (Rezension zu Hardcover) »Wie ein Wegweiser steht dieses Erstlingswerk bereits im literarischen Leben der jungen Autorin. Ein kleiner, eindrucksvoller Roman, unbefangen authentisch geschrieben.« Hanno Murena Deutsche Welle (Rezension zu Hardcover) »Eine erstaunliche Sicherheit der Figurenkonstellation.« Sabine Kebir Neues Deutschland (Rezension zu Hardcover) »›Durst‹ ist kein politischer Roman. Und dennoch kann er – Jahrzehnte, nachdem er geschrieben wurde – als solcher gelesen werden. Was Assia Djebar 1957 nur andeuten konnte, thematisierte sie in den Jahrzehnten darauf immer klarer und vielschichtiger.« Walter Kuhl Radio Darmstadt (Rezension zu Hardcover) »Ein Buch, das sowohl literarisch als auch inhaltlich fasziniert.« Welt der Frau Linz (Rezension zu Hardcover) 10 von 25 angezeigt » Alle zeigen
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