Home   Titel    Termine    Gästebuch    Rundbriefe    Türkische Bibliothek  
 Presse    Buchhandel    Kontakt    ISBN Generator 

   Logo

Auf dieser Seite

Rezensionen

Diskussion

Bibliografie

Herunterladen


Mehr Information und Titel von:

Cover
Assia Djebar

(Autorin)

Beate Thill
(Übersetzung)



Andere Ausgaben dieses Titels

Cover
Taschenbuch
UT 372

ISBN 3-293-20372-8
(2006)
Dieser Titel ist lieferbar


Dies ist die erste Ausgabe

 Historie 


Gleiche Stichwörter suchen
Algerien
Frau
Arabien


Cover

Grosses Bild

 Herunterladen 


Hardcover
Roman
Aus dem Französischen von Beate Thill
256 Seiten

EUR 19.90  /
FR 35.90 
Dieser Titel ist nur als Taschenbuch lieferbar.

Bibliografie



      


 Titel kann nicht bestellt werden

Antiquarisch suchen:
ZVAB
Booklooker
abebooks.de


Assia Djebar

Das verlorene Wort

»Dies ist eines von Djebars bewegendsten Büchern. Man muss es wieder und wieder lesen, lange hallt es nach.« Le Monde


Nach zwanzig Jahren in Frankreich kehrt Berkane nach Algerien zurück. In einem Haus am Meer, später reisend, fotografierend, will er wieder Fuß fassen.
Die Straßen und Plätze seiner Erinnerungen sind fremd und bedrohlich geworden, tastend versucht er, sich der spannungsvollen, turbulenten Realität zu nähern.
Die Briefe an Marise, die französische Schaupielerin, mit der er zusammenlebte, schickt er nicht ab. Dass er Tagebuch schreibt und an einem Roman arbeitet, wissen nicht einmal seine Freunde. Erst die drei Nächte mit Nadjia holen ihn in die Gegenwart zurück. In diesem erotischen Taumel ohne Zurückhaltung erwacht die Sprache der Kindheit wieder in ihm. Die Bilder, Gedanken und Wörter werden im Dialekt seiner Mutter lebendig.
Doch dann ist Berkane verschwunden. Tage später wird sein Wagen gefunden, ganz in der Nähe des einstigen Gefangenenlagers, in dem er als Jugendlicher Monate verbracht hatte. Seinen Freunden eröffnet sich erst jetzt, aus seinen Aufzeichnungen, das Drama von Berkanes Rückkehr.






Rezensionen

»Assia Djebar hat einmal mehr eine zugleich hoch erotische, politische und trauernde Hommage auf ihr Heimatland geschrieben.«
       Christine Diller   Münchner Merkur    08.09.2005        Rezension online einsehen

»Das leibseelische Glück der Liebe wird hier wunderbar intim und doch diskret geschildert. Assia Djebar hat die Grenzen überwunden.«
       Ludwig Ammann   Neue Zürcher Zeitung    16.03.2005

»Eine drei Nächte dauernde, höchst erotische Beziehung zur Algerierin Nadjia, die er ›ya khti‹, seine Schwester, nennt, führt Berkane noch tiefer an seine heimatlichen Wurzeln und seine eigene Sprache heran. Ihre ebenfalls von politisch motivierter Gewalt geprägte Lebensgeschichte hat sie, um zu vergessen, wie ihn in die Fremde getrieben. Im Spiegel seiner Liebe zu Nadjia erkennt Berkane die eigene heillose Heimatlosigkeit, der er nur durch die schonungslose Aufarbeitung der persönlichen Geschichte entkommen kann. ›Das verlorene Wort‹ ist in dem unverwechselbaren, gleichzeitig leichtfüßigen und schwermütigen, hochpoetischen und realitätsnahen Tonfall Assia Djebars geschrieben. In einer, so Nadjia, für algerische Frauen typischen Sprache der Liebe und des Lebens, selbst wenn sie klagen oder beten. Ein fesselndes Buch, das den Leser vom ersten Satz an magisch in die Vergangenheit des Protagonisten und in die Geschichte und Gegenwart Algeriens hineinzieht. Von schonungsloser Radikalität, die am Ende jeden Trost verweigert und nur die Sehnsucht ›el ouehch‹ zulässt.«
       Michaela Schmitz   Rheinischer Merkur    03.03.2005        Rezension online einsehen

»Assia Djebar verstrickt die Sprachen ineinander, das Arabisch der Mütter, die unterschiedlichen Dialekte, das Berberische, die Sprache der Gewaltprediger und das Französisch, das einst Unterdrückung bedeutet hat und längst Freiheit und Entfaltung meint. Der Roman ist eine Stimmen-Collage.«
       Martina Meister   Emma Köln   01.11.2004

»So handelt ›Das verlorene Wort‹ nicht nur von Liebe, sondern auch von Heimatlosigkeit. Und darüber hat Assia Djebar einen sehr schönen, bewegenden Roman geschrieben. Denn Berkanes Freunden eröffnet sich erst aus seiner literarischen Hinterlassenschaft und seinen Briefen das ganze Drama seiner Rückkehr.«
       Günter Nawe   Kölnische Rundschau    31.10.2004

»Assia Djebars Text ist voll Schmerz und Zorn. In der Biografie des einsiedlerischen Berkane rekapituliert sie in vielen Rückblenden die verworrene Geschichte ihres Heimatlandes Algerien, wie es sich dem einfachen Menschen aus dem Volke darstellt.«
       Ingeborg Sperl   Der Standard Wien   09.10.2004

»Wie in allen ihren Büchern gelingt es Djebar, die einzigartige Atmosphäre Algeriens einzufangen, auch in der ausgezeichneten Übertragung von Beate Thill sind dieser unverwechselbare Ton und Stil da, die Authentizität mit hohem Kunstanspruch und virtuoser Einfachheit verbinden.«
       Paul L. Walser   Die Wochenzeitung WOZ Zürich   07.10.2004

»Djebar erweist sich aber nicht nur als kritische Beobachterin. Sie ist vor allem auch Sprachkünstlerin.«
       Veronika Thiel   Die Furche Wien   07.10.2004

»Beate Thill hat den Text brillant ins Deutsche gebracht. Zu keiner Zeit wird man daran erinnert, dass es sich um eine Übersetzung handelt!«
       Donata Kinzelbach   Neues Deutschland Berlin   06.10.2004

»Es ist einer der besten Romane von Assia Djebar. Im steten Perspektivwechsel geschrieben, mit eingeschobenen Briefen und Rückblenden; voller Leidenschaft und voller Bitternis über die Leiden ihres Landes, voller Wehmut über die verschwindende Schönheit der Kasbah von Algier, über den Verlust der Sprache von Baudelaire und Voltaire in Algerien, voller Sehnsucht nach der ›Lichtfülle‹ an der algerischen Küste.«
       Dr. Rosemarie Altenhofer   Hessischer Rundfunk HR    05.10.2004

10 von 19 angezeigt  » Alle zeigen 

Internet Links




Diskussion

Stimmen von Leserinnen und Lesern:

Ich habe einen neuen Liebling. Toll!
So habe ich Sonntag morgen in der Sonne sitzend endlich "Das verlorene Wort" gelesen. Und dieses Buch hat es wirklich in sich, sprachlich wunderschön, hier stimmt auch die Erotik finde ich. Eine große Bandbreite, von Liebe bis hin zu Hieben, von der Kindheit bis hin zur Rente. Und alles wunderbar verpackt.
     Armin Huwald, Buchhandlung Grüttefien, Varel    09.05.2005

    Mail Icon  Ich bin ein/e Leser/in und möchte meine Meinung schreiben 

 Ich bin der Autor oder Übersetzer und möchte meine Meinung schreiben 

 Ich bin vom Verlag und möchte meine Meinung schreiben 



Bibliografie: Das verlorene Wort

Verlag: Unionsverlag
Bindung: gebunden
256 Seiten
ISBN 3-293-00338-9
Erscheinungsdatum: 21.07.2004
Aktuelle Auflage: 2
Gewicht: g
Masse: x x
Originaltitel: La disparition de la langue française (Paris, 2003)
Originalsprache: Französisch
Umschlag:


Assia Djebar
Das verlorene Wort
Roman
Aus dem Französischen von Beate Thill
256 Seiten, gebunden
ISBN 3-293-00338-9

EUR 19.90  /
FR 35.90 


Langsame Internetverbindung   ? 

   128 Besucher sind jetzt auf dieser Website. 567117 seit Mon Jun 28 12:38:51 UTC+0200 2010