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Assia Djebar Das verlorene Wort »Dies ist eines von Djebars bewegendsten Büchern. Man muss es wieder und wieder lesen, lange hallt es nach.« Le Monde Nach zwanzig Jahren in Frankreich kehrt Berkane nach Algerien zurück. In einem Haus am Meer, später reisend, fotografierend, will er wieder Fuß fassen. »Assia Djebar hat einmal mehr eine zugleich hoch erotische, politische und trauernde Hommage auf ihr Heimatland geschrieben.« Christine Diller Münchner Merkur 08.09.2005 Rezension online einsehen »Das leibseelische Glück der Liebe wird hier wunderbar intim und doch diskret geschildert. Assia Djebar hat die Grenzen überwunden.« Ludwig Ammann Neue Zürcher Zeitung 16.03.2005 »Eine drei Nächte dauernde, höchst erotische Beziehung zur Algerierin Nadjia, die er ›ya khti‹, seine Schwester, nennt, führt Berkane noch tiefer an seine heimatlichen Wurzeln und seine eigene Sprache heran. Ihre ebenfalls von politisch motivierter Gewalt geprägte Lebensgeschichte hat sie, um zu vergessen, wie ihn in die Fremde getrieben. Im Spiegel seiner Liebe zu Nadjia erkennt Berkane die eigene heillose Heimatlosigkeit, der er nur durch die schonungslose Aufarbeitung der persönlichen Geschichte entkommen kann. ›Das verlorene Wort‹ ist in dem unverwechselbaren, gleichzeitig leichtfüßigen und schwermütigen, hochpoetischen und realitätsnahen Tonfall Assia Djebars geschrieben. In einer, so Nadjia, für algerische Frauen typischen Sprache der Liebe und des Lebens, selbst wenn sie klagen oder beten. Ein fesselndes Buch, das den Leser vom ersten Satz an magisch in die Vergangenheit des Protagonisten und in die Geschichte und Gegenwart Algeriens hineinzieht. Von schonungsloser Radikalität, die am Ende jeden Trost verweigert und nur die Sehnsucht ›el ouehch‹ zulässt.« Michaela Schmitz Rheinischer Merkur 03.03.2005 Rezension online einsehen »Assia Djebar verstrickt die Sprachen ineinander, das Arabisch der Mütter, die unterschiedlichen Dialekte, das Berberische, die Sprache der Gewaltprediger und das Französisch, das einst Unterdrückung bedeutet hat und längst Freiheit und Entfaltung meint. Der Roman ist eine Stimmen-Collage.« Martina Meister Emma Köln 01.11.2004 »So handelt ›Das verlorene Wort‹ nicht nur von Liebe, sondern auch von Heimatlosigkeit. Und darüber hat Assia Djebar einen sehr schönen, bewegenden Roman geschrieben. Denn Berkanes Freunden eröffnet sich erst aus seiner literarischen Hinterlassenschaft und seinen Briefen das ganze Drama seiner Rückkehr.« Günter Nawe Kölnische Rundschau 31.10.2004 »Assia Djebars Text ist voll Schmerz und Zorn. In der Biografie des einsiedlerischen Berkane rekapituliert sie in vielen Rückblenden die verworrene Geschichte ihres Heimatlandes Algerien, wie es sich dem einfachen Menschen aus dem Volke darstellt.« Ingeborg Sperl Der Standard Wien 09.10.2004 »Wie in allen ihren Büchern gelingt es Djebar, die einzigartige Atmosphäre Algeriens einzufangen, auch in der ausgezeichneten Übertragung von Beate Thill sind dieser unverwechselbare Ton und Stil da, die Authentizität mit hohem Kunstanspruch und virtuoser Einfachheit verbinden.« Paul L. Walser Die Wochenzeitung WOZ Zürich 07.10.2004 »Djebar erweist sich aber nicht nur als kritische Beobachterin. Sie ist vor allem auch Sprachkünstlerin.« Veronika Thiel Die Furche Wien 07.10.2004 »Beate Thill hat den Text brillant ins Deutsche gebracht. Zu keiner Zeit wird man daran erinnert, dass es sich um eine Übersetzung handelt!« Donata Kinzelbach Neues Deutschland Berlin 06.10.2004 »Es ist einer der besten Romane von Assia Djebar. Im steten Perspektivwechsel geschrieben, mit eingeschobenen Briefen und Rückblenden; voller Leidenschaft und voller Bitternis über die Leiden ihres Landes, voller Wehmut über die verschwindende Schönheit der Kasbah von Algier, über den Verlust der Sprache von Baudelaire und Voltaire in Algerien, voller Sehnsucht nach der ›Lichtfülle‹ an der algerischen Küste.« Dr. Rosemarie Altenhofer Hessischer Rundfunk HR 05.10.2004 10 von 19 angezeigt » Alle zeigen Stimmen von Leserinnen und Lesern: Ich habe einen neuen Liebling. Toll!
Bibliografie: Das verlorene Wort
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