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Domingo Villar Wasserblaue Augen »Villar hält den Leser in Atem. Ein großartiges Debüt.« El Cultural In Vigo, der galicischen Hafenstadt, kennt jeder Inspektor Leo Caldas, den Vorzeigepolizisten der beliebten Radiosendung Hörfunkstreife, wo man Kummer loswerden und Rat einholen kann. Dabei ist auch sein eigenes Leben ziemlich aus der Bahn geraten, und guter Rat wäre dringend nötig, gerade jetzt, wo die bestialische Ermordung des Saxofonisten mit den wasserblauen Augen zu klären ist. Leseprobe
Caldas betrat das Kommissariat und durchquerte den Gang, der von den beiden Tischreihen gebildet wurde. Schon des Öfteren hatte er, wenn er zwischen den in Reih und Glied aufgestellten Computern hindurchlief, das Gefühl gehabt, sich statt auf einem Polizeikommissariat in einer Zeitungsredaktion zu befinden. Als Estévez ihn sah, erhob er ... » Mehr Dokumente zu Wasserblaue Augen Interview mit Domingo VillarDie internationale Presse zu »Wasserblaue Augen« »Ein absolutes Highlight leichtfüßiger, engagierter Kriminalliteratur, das auf viele weitere literarische Glanztaten dieses originellen Autors hoffen lässt.« Florian Hunger Jüdische Zeitung Berlin 01.01.2010 »Villar schreibt auch Drehbücher. Davon kommen die kraftvollen, witzigen Dialoge und die knappe Behandlung des Innenlebens. Er verzichtet auf Erklärungen für unaufmerksame Leser, vermeidet Redundanzen und Wiederholungen, bricht Szenen ab, wenn der Leser das Nötige erfahren hat. Ein guter Text ist schon fertig gekürzt. Diesen Test besteht Villar glänzend.« Michael Schweizer Kommune Forum Kultur, Politik, Ökönomie Frankfurt / Main 30.07.2009 »Gute Charaktere, ein interessanter Fall und viel Lokalkolorit machen aus diesem Krimi einen Leckerbissen für alle Fans von Donna Leon und Co. Ich warte mit Spannung auf den nächsten Fall von Leo Caldas.« Heike Porter Rundbrief, Verband Evang. Büchereien Darmstadt 01.06.2009 »Domingo Villar hat einen neuen literarischen Schauplatz etabliert, mit ihm strahlt an Europas Krimi–Himmel ein vielversprechender neuer Stern, der auf viele Fortsetzungen mit dem spleenigen Duo hoffen lässt.« Felice Balletta Nürnberger Zeitung 08.05.2009 »Das Buch gewinnt seinen Reiz sowohl von der spannenden Handlung als auch von dem farbig geschilderten lokalen Ambiente. Nach der Lektüre wartet man schon auf den nächsten Fall mit Inspektor Caldas. Für alle Bestände.« Günter Bielemeier Medienprofile Bonn 01.05.2009 »Der Debütroman des in Madrid lebenden galicischen Autors verzichtet auf Nebenhandlungen; das komplizierte Privatleben des Protagonisten wird nur beiläufig erwähnt. Dafür gibt es viel (auch kritisches) Lokalkolorit. Der Roman ist spannend bis zum überraschenden Schluss. Reines Lesevergnügen. Anschaffen.« Christine Rohe EKZ Bibliotheksservice Reutlingen 01.05.2009 »Die kleinen Motive die die Welt seit Anbeginn bewegen: Eifersucht und Missgunst, Liebesverrat und Habsucht, Neid und Hass. Das serviert Domingo Villar mit viel Humor, minimalistischen Kapiteln mit minimalistischen Ein–Wort–Überschriften, geheimnisvollen Verbindungen zur Ästhetik Hegels und Jazzklängen als Grundierung. Ein Mix, an den man sich gewöhnen könnte.« Dietmar Jacobsen www.text-und-web.de Erfurt 30.04.2009 »Der Roman porträtiert schön und glaubwürdig, wie Homosexuelle im heutigen Spanien leben. Die Jungen (wie Luis Reigosa) frei, offen, ungehemmt, out and proud. Heterosexuelle Männer (wie Estévez) setzen sich aber gegen maricones allzu schnell mit Fäusten zur Wehr, schließlich gibt es ja nichts Schlimmeres, als von einem Schwulen für schwul gehalten zu werden, klar. Die Älteren (wie der verdächtige Arzt Zuriaga), vor allem wenn sie zur High Society gehören und in der Öffentlichkeit stehen, zensieren sich selbst, führen Ehen, haben Kinder und verstecken ihre gleichgeschlechtlichen Liebhaber in the closet.« Doris Wieser Titel Magazin Hamburg 28.02.2009 »Die Figuren sind besonders, die Schauplätze malerisch, der Erzählton ist flott, aber nicht schludrig, der Plot ist wohl konstruiert. Die Suche nach dem Mörder des Wasserblauäugigen birgt jedenfalls mehr als eine Überraschung.« Wolfgang Bortlik 20 Minuten Zürich 24.02.2009 »Das Debüt eines spanischen Autors, der voller Humor und in einer geradezu flapsigen Sprache einen Mord schildert, den ein ungewöhnlicher Inspektor lösen muss. Endlich wieder ein spanischer Autor, bei dem der Leser auf eine Fortsetzung hofft.« Ruth Dickhoven WDR 5 Scala Köln 17.02.2009 10 von 14 angezeigt » Alle zeigen
Bibliografie: Wasserblaue Augen
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