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Claudia Piñeiro

Betibú

Roman
Aus dem Spanischen von Peter Kultzen
»Hitchcock ist eine Frau, und sie lebt in Buenos Aires.« Antonio D’Orrico, Corriere della Sera
 Taschenbuch
€ 12.95, FR 17.90, €[A] 13.40
Broschiert
Sofort lieferbar
UT metro 670
352 Seiten
ISBN 978-3-293-20670-0

 

Inmitten der idyllischen Wohnsiedlung La Maravillosa wird Pedro Chazarreta mit aufgeschlitzter Kehle in seinem Lieblingssessel aufgefunden, in der Hand ein blutiges Messer, eine leere Flasche Whisky auf dem Boden. Im ersten Moment deutet alles auf Selbstmord hin, doch schon bald erwachsen Zweifel. Denn: Drei Jahre zuvor wurde im selben Haus die Ehefrau des Unternehmers ermordet. Zufall? Die Tageszeitung El Tribuno plant eine ausführliche Story und schickt die in Ungnade gefallene Schriftstellerin Nurit Iscar und einen jungen Polizeireporter an den Tatort. Dessen Vorgänger Jaime Brena wurde zwar geschasst, weil er einmal zu oft über das Ziel hinausgeschossen war, kann es sich aber ebenfalls nicht verkneifen mitzumischen – nicht zuletzt, weil er ein Auge auf Nurit geworfen hat.

Stimmen

»Das rasante Tempo macht den Leser fast atemlos. Durch die Perspektivwechsel der unterschiedlichen Personen bekommt die Geschichte zusätzliche Fahrt, aber auch Tiefe. Wie in alle ihren Büchern bezaubert die Autorin durch ihre direkte , sehr bildstarke Ausdrucksweise. Claudia Piñeiro hat sich diesmal selber übetroffen.«

Birgit Koß, Deutschlandradio, Berlin

»Claudia Piñeiro hat der Heldin ihres packenden Kriminalromans Betibú viel von sich mitgegeben: ihren Wohnort (ein eingezäuntes privates Viertel in Buenos Aires), ihren Spitznamen – und den Mut, die eigene heile Welt zu hinterfragen.«

Karen Naundorf, Brigitte Woman, Hamburg

»Claudia Piñeiro zeichnet einmal mehr mit atemberaubender Spannung ein Porträt der argentinischen Gesellschaft: der Niedergang des kritischen Journalismus und die weit offene Schere zwischen reich und mächtig und arm und ohnmächtig sind die dahinterliegenden Themen.«

Rosa Zechner, Frauensolidarität, Wien

»Spannend, nicht ohne Humor, aber auch nicht ohne Gesellschaftskritik wird dieser Roman erzählt. Ein erhellender, aktueller Blick auf die argentinische Gesellschaft, literarisch wie thematisch überzeugend.«

Jörn Pinnow, Literaturkurier, Minden

»Die große Stärke dieser ebenso fesselnden wie bunten Erzählung: in der Schilderung der argentinischen Gesellschaft zwischen den alltäglichen Freuden der einfachen Menschen und den Abgründen, die sich aus den sozialen Gegensätzen ergeben. Zu ihnen gehören auch exzessive Sicherheitsrituale, die Morde gleichwohl nicht verhindern können, wie sich zeigt.«

Michael Hübl, Badische Neuste Nachrichten, Karlsruhe

»Betibú ist ein Krimi, der uns nachdenken lässt über vermeintliche Freiheiten und Fortschritte, über Feigheit und Verrat. Und er ist ein Roman, der uns köstlich amüsieren lässt über Richtig und Falsch, Tradition und Moderne, Jung und Alt.«

Ulli Wagner, Saarländischer Rundfunk, Saarbrücken

»Wie einige frühere Bücher der Argentinierin ist auch dieses nur vordergründig ein Krimi. Und auch diesmal wird nicht mit Gesellschaftskritik und schwarzem Humor gespart. Sehr zu empfehlen.«

Helga Winkelmann, ekz. Bibliotheksservice, Reutlingen
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Bibliografie

Originaltitel: Betibú (2011)
Originalsprache: Spanisch
Erstauflage: 17.7.2014
Auflage: 1