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Claudia Piñeiro Elena weiß Bescheid »Claudia Piñeiro erzählt diese Mutter-Tochter-Beziehung so großartig, dass man beim Lesen eine Gänsehaut bekommt.« Anke-Maren Köster, Brigitte Jede glaubt, sie habe sich für die andere geopfert. Nun kommt die Stunde der Wahrheit. Die Tochter wird tot aufgefunden, erhängt im Glockenturm der Kirche. Doch Elena, die Mutter, kann oder will nicht glauben, dass Rita sich das Leben genommen hat. Leseprobe Also los, den rechten Fuß heben, nur ein paar Zentimeter, nach vorne bewegen, ein kleines oder großes Stück weit, gerade so, dass er sich am linken vorbeischiebt, und dann wieder aufsetzen. Das ist alles, denkt Elena. Aber sie denkt, und ihr Gehirn befiehlt: Bewegen!, und trotzdem tut sich nichts. Der rechte Fuß rührt sich nicht. Erhebt sich nicht. Bewegt sich nicht nach vorne. Setzt nicht wieder ...
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(bezieht sich auf Hardcover )Dokumente zu Elena weiß Bescheid Ein Gefängnis für diesen Körper (Interview)Stimmen zur Originalausgabe »›Elena weiß Bescheid‹ ist ein wahres Kleinod, ein Meisterwerk des Kurzromans. Der Roman ist kein Krimi, weist aber Elemente des Krimis auf. Dabei geht es Claudia Piñeiro auch um die Bewältigung eines Traumas. Und natürlich um die Leserinnen und Leser, für die sie Kurzweil, Unterhaltung und am Ende auch eine ungeahnte Überraschung bereit hält.« Klaus Jetz Zeitschrift der Informationsstelle Lateinamerika Bonn 01.05.2010 (Rezension zu Hardcover ) »Piñeiros Stärke ist der Fokus aufs Darunterliegende, auf das, was unter einer scheinbar harmlosen Oberfläche brodelt und sich letztlich als stärker erweist als alle Aktionen des Bewusstseins. Die menschliche Psyche scheint Piñeiro in all ihren Schattierungen bekannt zu sein - und sie ist imstande, ihr den passenden verbalen Ausdruck zu verleihen. Eine Lektüre, die im Gemüt hängenbleibt!« Barbara Bernath-Frei Schule und Leben Zürich 01.06.2009 (Rezension zu Hardcover ) »Eine Mutter-Tochter-Beziehung, in der Sätze wie Peitschenhiebe knallen, findet ein jähes Ende. Um den Tod der Tochter aufzuklären, unternimmt die schwer kranke Elena eine Fahrt - großartig erzählt.« Stefanie Wirsching Augsburger Allgemeine Zeitung 19.12.2009 (Rezension zu Hardcover ) »Der Roman spricht die großen Themen des Lebens an: Zeit, Tod, Einsamkeit, Schmerz - und dahinter auch Liebe. Eine Liebe zwischen Mutter und Tochter, die verborgen ist hinter enttäuschten Erwartungen und falschen Vorstellungen. In einfachen Sätzen, klaren Worten, offen und ohne Schnörkel wird das ganze Leben geschildert und eine tragische Wahrheit beschreiben. Der Roman bedauert nicht, urteilt nicht, sinniert nicht und ist nicht emotional überladen. Vielmehr überlässt er das Ausmaß seiner Tragik den verständnisvollen LeserInnen.« Heike Loth Lateinamerika Nachrichten Berlin 01.07.2010 (Rezension zu Hardcover ) »Claudia Piñeiro berührt und schockiert gleichermaßen und trifft wahrscheinlich gerade deshalb den entscheidenden Nerv. Die Wahrheit ist leider nicht immer schön, aber sie ist nun mal Realität.« A. Ney Preußische Allgemeine Zeitung Hamburg 29.08.2009 (Rezension zu Hardcover ) »Claudia Piñeiro erzählt diese Mutter-Tochter-Beziehung so großartig, dass man beim Lesen eine Gänsehaut bekommt.« Anke-Maren Köster Brigitte Buch-extra Hamburg 07.10.2009 (Rezension zu Hardcover ) »Die Spannung hält sich bis zuletzt - bis zur Auflösung. Und doch ist das Buch letztlich kein Kriminalroman, vielmehr ein Drama, eine Tragödie: ein Drama verpassten Lebens, eine Tragödie beschädigter Existenz, deren einziges tragendes Fundament Lebenslügen sind.« Hans-Dieter Fronz Die Rheinlandpfalz Ludwigshafen 01.01.2010 (Rezension zu Hardcover ) »Das hätte ein bedrückender Roman werden können, aber die einfühlsame Gegenüberstellung der gegensätzlichen Haltungen dieser drei Frauen, Elenas galliger Humor und nicht zuletzt die Spannung der Handlung machen aus dem Buch etwas Besonderes: Es ist unterhaltsam und trifft mitten ins Leben.« Rudolf v. Bitter Bayerisches Fernsehen, Sendung LeseZeichen München 23.11.2009 (Rezension zu Hardcover ) »Es ist Claudia Piñeiros persönliche Handschrift, ihre Geschichten mit einer fast klassischen Peripetie enden zu lassen. Mit ›Elena weiss Bescheid‹ zeigt sie erneut, wie phantasievoll und lebendig Literatur sein kann.« Ute Evers Literatur Nachrichten Frankfurt 01.12.2009 (Rezension zu Hardcover ) »Die Autorin beschäftigt sich ohne Scheu vor den erschreckenden Details mit den Auswirkungen von Parkinson, sie benennt die Gefühle der Betroffenen und zeigt nüchtern und dennoch sehr nahegehend die zerstörerischen Auswirkungen der Krankheit, die nicht nur den Körper, sondern auch die Seele verwüsten. Eine Erzählung, die betroffen macht und berührt, sehr empfehlenswert.« Michaela Grames bn. Bibliotheksnachrichten Salzburg 01.12.2009 (Rezension zu Hardcover ) 10 von 20 angezeigt » Alle zeigen Buchmesse 2009: Video-Interview http://mediathek.ard.de/ard/servlet/content/3157792
Bibliografie: Elena weiß Bescheid
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