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Claudia Piñeiro Die Donnerstagswitwen »Ein leichtfüßiges Buch und die schonungslose Analyse eines gesellschaftlichen Mikrokosmos auf dem Weg in die Dekadenz.« José Saramago, Nobelpreisträger Fünfzig Kilometer vor den Stadttoren von Buenos Aires lebt hinter hohen Sicherheitszäunen eine kleine elitäre Gemeinschaft. Ihre Sorgen scheinen sich in der Sommerhitze und deren Folgen für den örtlichen Golfplatz zu erschöpfen. Unter der schönen Oberfläche jedoch schwelen Konflikte, die auch vor den Siedlungszäunen nicht halt machen: Untreue, Alkoholsucht und Ehezwist. Zudem bekommt selbst die privilegierte Gated Community die Auswirkungen der Wirtschaftskrise mit aller Wucht zu spüren. Doch anstatt die Ärmel hochzukrempeln, gehen drei Familienväter einen eigenwilligen Weg, um ihren Lieben den hohen Lebensstandard zu sichern. Ihre Leichen werden am Grund des Swimmingpools gefunden. Leseprobe »Den Vogel abgeschossen hat allerdings Mariano Lepera. Beim Vereinsturnier lochte er mit einem einzigen Schlag ein – ein echtes Ass! –, verschwieg das aber, um nicht für die versammelte Runde Champagner ausgeben zu müssen. Am Ausgang von Loch sechs holte er aus, schlug gegen den Ball, der eine vollkommene Flugbahn beschrieb, im nächsten Green landete, dreimal aufprallte und dann ... » Mehr Dokumente zu Die Donnerstagswitwen »Der Mörder ist noch unter uns« – Claudia Piñeiro über »Die Donnerstagswitwen«»Mord im Haifischglas« – Claudia Piñeiro über das Leben in einer Gated Community »Eine kunstvoll arrangierte, intelligent erzählte, manchmal beißend komische Krimigroteske, die der Welt von Wohlstand und Sicherheit den Zerrspiegel vorhält. Global gültige, allerorten lesbare Literatur über die verunsicherte Mittelschicht in Krisenzeiten.« Ulrich Noller Deutsche Welle online Bonn 13.11.2010 (Rezension zu Hardcover ) »Mit einer ziemlich abgeklärten und nicht ganz ironiefreien Lust erzählt ›Die Donnerstagswitwen‹ im dramaturgisch geschickten Kleid eines Krimis von Ehebruch, Alkoholproblemen, Gewalt und Depression, die zwischen gepflegten Blumenrabatten und Kaffeekränzchen fröhliche Urstände feiern.« Bernadette Lietzow Tiroler Tageszeitung Innsbruck 06.10.2010 (Rezension zu Hardcover ) »Die schonungslose Analyse eines kleinen durch Luxuswohnsiedlungen geschaffenen Universums. Diese Stadtbiografie ist ein Glücksfall, sie beinhaltet ein gruseliges Inventar von Verhaltensregeln: zu Golf, Tennis, der Auswahl des Hundes oder der Schule für die Kinder. Die Donnerstagswitwen ist ein aufrüttelnder Roman und sehr zu empfehlen.« María José Obiol El País (Rezension zu Hardcover ) »Claudia Piñeiro prescht durch die Vordertür in ihre Geschichte hinein, reißt sie fulminant auf, um sie sogleich wieder zu verschließen. Was die Autorin auszeichnet? Sie besitzt die Sprache, um ihren Figuren in den Alltag zu folgen, ihre Wünsche greifbar aufscheinen, aus ihrem Scheitern das Verbrechen wachsen lassen.« Wolfgang Franßen www.Krimi-Couch.de Essen 01.08.2010 (Rezension zu Hardcover ) Rezension online einsehen »Claudia Piñeiro beobachtet genau, lotet die Abgründe ihrer Protagonisten aus. Durch ihre präzise Sprache und knappen Bilder erzeugt sie die erstickende Atmosphäre der einzelnen Familien so dicht, dass sie sich auf den Leser überträgt und regelrecht eine Gänsehaut entstehen lässt.« Birgit Koß Deutschlandradio Kultur Berlin 02.07.2010 (Rezension zu Hardcover ) »Claudia Piñeiro erzählt diese fesselnde Geschichte um Heuchelei und Dekadenz in den Wohlstandsghettos ihres Landes mit leichter Feder und viel Geschick für Spannungsbogen.« Brigitte Siegmund buch aktuell Dortmund 19.08.2010 (Rezension zu Hardcover ) »Eine stimmige Geschichte mit einer vollkommen bewundernswerten erzählerischen Kraft geschrieben. Solide, glaubwürdig, ein rasiermesserscharfes psychologisches und soziales Porträt nicht nur des heutigen Argentiniens, sondern der ganzen wohlhabenden westlichen Welt.« Rosa Montero Clarín (Rezension zu Hardcover ) »Mithilfe ganz banaler, häuslicher Details baut Piñeiro Spannung auf, durch die Schilderung der wachsenden Verzweiflung in den täglichen Auseinandersetzungen in Geschäfts- und Eheleben. Mord- und Totschlag mögen im Zentrum der Geschichte stehen, aber der hier dargestellte negative Ausblick ist nicht nur Anklage gegen einen Mörder, sondern gegen Argentiniens Klassengesellschaft und die vorsätzliche Blindheit seines Bürgertums im Ganzen.« Times Literary Supplement (Rezension zu Hardcover ) »Piñeiro schrieb viele Stücke fürs Theater und schärfte so ihr Sprachgefühl. Die stilistisch geschliffenen Dialoge wirken wahrhaftig und kommen ohne überflüssiges Beiwerk daher. Ein wahrer Lesegenuss, natürlich auch dank der hervorragenden Übersetzung von Peter Kultzen.« Klaus Jetz ila 338 - Informationsstelle Lateinamerika Bonn (Rezension zu Hardcover ) »Claudia Piñeiro ist eine großartige Erzählerin und hat einen raffinierten und sehr kunstvoll inszenierten Roman vorgelegt, flüssig und stimmig übersetzt von Peter Kultzen, spannungsgeladen bis zur letzten Seite, und mit einem überraschenden Schluss, der zwar offen, aber wohl auch versöhnlich ist und doch noch Hoffnungen zulässt.« Stefan Berkholz Norddeutscher Rundfunk Kultur Hamburg 18.07.2010 (Rezension zu Hardcover ) 10 von 20 angezeigt » Alle zeigen Trailer zur Verfilmung von »Die Donnerstagswitwen« http://www.youtube.com/watch?v=lG0F-h5IKVQ Website des Kinofilms »Las Viudas de los Jueves« (Marcelo Piñeyro, 2009) http://www.lasviudasdelosjueves.com/
Bibliografie: Die Donnerstagswitwen
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