Krieg

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»Ein literarisches Requiem auf eine vergessene Epoche und das fulminante Porträt einer Familie mit Pfeffer im Blut.« Handelsblatt

Eine lebenslustige jüdische Großfamilie aus allen Ecken der Welt. In Alexandria kommen sie zusammen, zanken, necken, befehden und versöhnen sich in einem halben Dutzend Sprachen. Die Ankunft der aus Nazideutschland geflüchteten Tante lässt erste Wolken aufziehen. Doch die Lebensfreude lässt die Familie sich nicht nehmen.
André Aciman
Damals in Alexandria
Erinnerung an eine verschwundene Welt
Roman
Aus dem Englischen von Matthias Fienbork
Porträt

André Aciman (*1951 in Alexandria), Autor und Literaturwissenschaftler, lehrte in Princeton und an der University of New York. Sein Roman Call me by your Name wurde verfilmt.

Porträt
Matthias Fienbork (Übersetzung)
Matthias Fienbork (*1947) hat Musik und Islamwissenschaft studiert. Er übersetzte u. a. Bücher von W. Somerset Maugham, Amos Elon, Barack Obama und Tony Judt. Er lebt in Berlin.
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»Ein Buch, das einen vor der Eleganz des menschlichen Geistes und der Sehnsucht, die die Essenz jedes Lebens ist, auf die Knie gehen lässt.« The New York Times

Eine Geschichte über einen Tag im Krieg. Über einen jungen Mann, eine junge Frau und den Versuch von Zärtlichkeit. Über den Menschen, wenn ihm nichts bleibt als die nackte Empfindung und die Sehnsucht nach einem anderen.

In unvergesslichen Szenen lässt Anuk Arudpragasam die menschliche Existenz in ihrer ganzen Würde aufscheinen.

Anuk Arudpragasam
Die Geschichte einer kurzen Ehe
Roman
Aus dem Englischen von Hannes Meyer
Porträt

Anuk Arudpragasam (*1988) schreibt auf Tamil und Englisch. Für Die Geschichte einer kurzen Ehe erhielt er den DSC Preis für South Asian Literature.

Porträt
Hannes Meyer (Übersetzung)

Hannes Meyer (*1982) studierte in Düsseldorf Literaturübersetzen. Er übersetzte u. a. Bücher von James Franco, Philip Kerr und Dana Spiotta.

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»Die Hoffnung ist unsere einzige Waffe.« Atef Abu Saif

Am 7. Juli 2014 beginnt der bisher letzte der vielen Kämpfe um den Gazastreifen. Atef Abu Saif hält fest, was um ihn herum geschieht. In einundfünfzig Tagebucheinträgen, ohne Polemik, ohne Schuldzuweisungen, erzählt er das Unvorstellbare. Von Tragödien, von Verzweiflung, von heiteren Momenten trotz allem und von einer unausrottbaren Zuversicht der Menschen.

Atef Abu Saif
Frühstück mit der Drohne
Tagebuch aus Gaza
Aus dem Englischen von Marianne Bohn
Porträt
Atef Abu Saif (*1973) ist Schriftsteller, Dozent und Journalist. Sein fünfter Roman wurde 2015 für den »Arab Booker Prize« nominiert. Er lebt mit seiner Familie im Gazastreifen.
Porträt
Marianne Bohn (Übersetzung)
Marianne Bohn (*1982) studierte in Leipzig und war Dozentin in mehreren arabischen Ländern. Sie arbeitet im Buchhandel und als Übersetzerin in Berlin.
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»Wer sich darauf einlässt, bekommt mit Sicherheit ein flaues Gefühl im Magen: Undenkbares wird möglich.« Schweizer Illustrierte
Am 10. Mai 1940 beginnt ein Alptraum unserer Geschichte: Die Hitler-Truppen marschieren in die Schweiz ein. Trotz tapferer Gegenwehr muss die Armee nach wenigen Tagen kapitulieren. Die Igelstellung wird überrollt. Der Bundesrat geht ins Exil. Der »Gau Schweiz« wird dem Dritten Reich angegliedert. Es gibt keinen »Sonderfall Schweiz« mehr.
Charles Lewinsky, Doris Morf
Hitler auf dem Rütli
Protokolle einer verdrängten Zeit
Porträt

Charles Lewinsky (*1946) arbeitete als Dramaturg, Regisseur und Fernsehredakteur. Seit 1980 ist er freier Autor.

Porträt
Doris Morf (Autorin)

Doris Morf (1927–2003) war als Schriftstellerin und Amerika-Korrespondentin für verschiedene Schweizer Zeitungen tätig. Außerdem war sie Mitglied des Schweizer Nationalrats.

Porträt
Josef Wandeler (Herausgeber)

Josef Wandeler (*1949) studierte Geschichte und Philosophie. Er arbeitet als Bibliothekar an der Universität Zürich.

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»Ich will die doppelte Tragödie nach dem Ersten Weltkrieg, im Westen und im Osten, erzählen.« Yaşar Kemal
Die vom Krieg zusammengewürfelte Flüchtlingsgemeinschaft auf der Ameiseninsel wächst und wächst – und mit ihr das Heimweh: Der berühmte Pferdezüchter Aga Efendi bäumt sich auf gegen eine gedankenlose Weltpolitik, die nach dem Ersten Weltkrieg mit einem Federstrich Millionen von Menschen umgesiedelt und in die Katastrophe geführt hat.
Yaşar Kemal
Die Hähne des Morgenrots
Die Inselromane Band III
Roman
Aus dem Türkischen von Cornelius Bischoff
Porträt
Yaşar Kemal (Autor)

Yaşar Kemal (1923-2015) wird der »Sänger und Chronist seines Landes« genannt. 1997 erhielt er den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels, 2008 den Türkischen Staatspreis.

Porträt
Cornelius Bischoff (Übersetzung)

Cornelius Bischoff (1928-2018) verbrachte seine Jugendjahre in der Türkei und studierte Jura in Istanbul und in Hamburg. Seit 1978 war er als literarischer Übersetzer tätig.

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»Ich schwöre es, die schönste Liebesgeschichte der Welt.« Louis Aragon

Die lebensfrohe Dshamilja lernt den träumerischen Danijar kennen und lieben. Mit den Augen eines Kindes, das zu verstehen beginnt, erzählt ihr junger Schwager Seït, welch eine Macht die Liebe sein kann.
Tschingis Aitmatow
Dshamilja – »Die schönste Liebesgeschichte der Welt«
Mit einem Vorwort und einer Erinnerung an die Entstehung dieser Erzählung von Tschingis Aitmatow
Erzählung
Aus dem Russischen von Hartmut Herboth und Friedrich Hitzer
Porträt

Tschingis Aitmatow (1928-2008) erlangte mit Dshamilja Weltruhm. Sein Werk fußt auf den Erzähltraditionen Kirgisiens und verarbeitet die Grundfragen der Zeit.

Porträt
Louis Aragon (Nachwort)

Louis Aragon (1897–1982) war Dichter und Schriftsteller. Zusammen mit André Breton und Philippe Soupault begründete er 1924 den Surrealismus.

Porträt
Friedrich Hitzer (Übersetzung)

Friedrich Hitzer (1935–2007) war freischaffender Autor, Übersetzer und Redakteur und engagierte sich als Kulturvermittler zwischen Europa, Russland und Mittelasien.

Porträt
Hartmut Herboth (Übersetzung)
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Liebe, Krieg und Verrat vor dem Hintergrund der zusammenbrechenden Kolonialreiche in Südostasien

Neil Quiller, Pilot der Royal Air Force, wird von japanischen Truppen über dem malaiischen Dschungel abgeschossen. Als die Japaner unaufhaltsam vorrücken, beginnt eine abenteuerliche Flucht durch Südostasien. Auf einer schwimmenden Tischplatte erreicht er Sumatra, wo er seine Geliebte wieder trifft. Doch Quiller will um jeden Preis zurück nach Australien.

Garry Disher
Hinter den Inseln
Roman
Aus dem Englischen von Peter Torberg
Porträt
Garry Disher (Autor)

Garry Disher (*1949) wuchs im ländlichen Südaustralien auf. Seine Bücher wurden u. a. mit dem Ned Kelly Award, dem wichtigsten australischen Krimipreis, ausgezeichnet.

Porträt
Peter Torberg (Übersetzung)

Peter Torberg (*1958) arbeitet als freier Übersetzer.

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Erstmals eine kritische Gesamtdarstellung des Bertelsmann-Konzerns: Wie schaffte die Dynastie aus Gütersloh über sechs Generationen den Weg in die erste Liga der globalen Medienkonzerne?
Der Aufstieg des Hauses Bertelsmann war von Anfang an verzahnt mit dem Schicksal und den Katastrophen Deutschlands. Publizist und Autor Gian Trepp brachte 1998 erstmals öffentlich die Frage nach der Rolle des Konzerns im Dritten Reich auf. Er scheut sich nicht, den Finger auf die dunklen Punkte zu legen und sucht die Tatsachen hinter den Legenden.
Gian Trepp
Bertelsmann
Eine deutsche Geschichte
Porträt
Gian Trepp (Autor)

Gian Trepp (*1947) ist Journalist und Buchautor und publiziert seit vielen Jahren über den Finanzplatz Schweiz und seine Geschichte.

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Es bleibt wenig Zeit zum Nachdenken in diesem verzweifelten Sizilien: »Ein fesselnder Roman, der sozial ist, ernsthaft und spannend.« Der Tagesspiegel, Berlin
Vier Männer halten sich in den Bergen Siziliens versteckt, alle gegen ihren Willen zu Banditen geworden. Denn in dieser Welt des Umbruchs nach dem Weltkrieg gilt ein Menschenleben wenig. Es bleibt wenig Zeit zum Nachdenken in diesem verzweifelten Sizilien; es bleibt kaum Zeit, ein paar Augenblick zu leben, »bevor sie euch töten«.
Giuseppe Fava
Bevor sie Euch töten
Mit einem Vorwort von Pippo Pollina
Roman
Aus dem Italienischen von Peter O. Chotjewitz
Porträt

Giuseppe Fava (1925–1984) setzte sich als Romancier, Dramatiker und Journalist mit der mafiosen Gesellschaft seiner Heimat Italien auseinander.

Porträt
Peter O. Chotjewitz (Übersetzung)

Peter O. Chotjewitz (1934–2010), ursprünglich Jurist, schrieb Romane, Erzählungen und Hörspiele, arbeitete für verschiedene Zeitungen und als Übersetzer.

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Ein vergessenes Kapitel deutscher Geschichte

1493: Die elsässischen Bauern planen den Aufstand gegen die drückende Herrschaft der Fürsten. Doch die »Bundschuh«-Mitglieder werden verraten und hingerichtet. Joß Fritz, einem Schwarzwälder Bauern, gelingt die Flucht. Immer wieder taucht er dort auf, wo die Bauern sich erheben – und wird zur Legende.
Gustav Regler
Die Saat
Roman aus dem Bauernkrieg
Porträt

Gustav Regler (1898–1963) war Schriftsteller, Lehrer und Journalist. Er kämpfte als Soldat im Ersten Weltkrieg und gegen den Anschluss des Saarlands an NS-Deutschland.

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»Hannelore Cayre greift offensiv und komisch zugleich das heikle Thema der Beutekunst im Zweiten Weltkrieg auf. Mit packender Intensität erzählt sie von einem Höllenritt.« Paris Match
Christophe Leibowitz ist frisch aus dem Gefängnis entlassen und versucht, als Advokat der kleinen Gangster und Ganoven wieder Fuß zu fassen. Doch dann findet er sich unversehens mitten in einer Raubkunst-Affäre, die bis in die besten Kreise und die dunkle Vergangenheit Frankreichs reicht.
Hannelore Cayre
Das Meisterstück
Kriminalroman
Aus dem Französischen von Rudolf Schmitt
Porträt
Hannelore Cayre (Autorin)

Hannelore Cayre (*1963) arbeitet in Paris als Strafverteidigerin mit der gleichen Art Klientel wie der Protagonist ihrer Kriminalromane.

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»Ein Roman über den schmerzhaften Verlust von Hoffnung und Illusionen. Die perfekte Mischung aus historischem, Gesellschafts- und Kriminalroman.« El País
London, 2007: Sensation auf dem Kunstmarkt. Ein bislang unbekanntes Christusporträt von Rembrandt taucht bei einer Auktion auf. Wer ist der Eigentümer? Mario Conde macht sich auf die Suche nach den Geheimnissen des Christusbildes. Der Fall führt ihn durch die Jahrhunderte. Die Spur zieht sich um die halbe Welt.
Leonardo Padura
Ketzer
Roman
Aus dem Spanischen von Hans-Joachim Hartstein
Porträt

Leonardo Padura (*1955) zählt zu den meistgelesenen kubanischen Autoren. International bekannt wurde er mit seinem Kriminalromanzyklus Das Havanna-Quartett.

Porträt
Hans-Joachim Hartstein (Übersetzung)

Hans-Joachim Hartstein (*1949) übersetzt seit 1980 französisch- und spanischsprachige Literatur.

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Überraschend und kühn, voller Humor und Fantasie erzählt Mazen Maarouf vom Überleben in einer Welt, die täglich zerstört wird.

Ein Kind, das einer einsamen Kuh durch die Trümmer folgt. Ein Onkel, der drei Mal stirbt. Ein Mann, der die Träume der anderen träumt. Geschichten von fantastischen Matadoren, von reumütigen Voyeuren, von verlorenen Leben, von allmächtigen Milizen an jeder Ecke – und von der Notwendigkeit, trotz allem zu lachen.

Mazen Maarouf
Ein Witz für ein Leben
Aus dem Arabischen von Larissa Bender
Porträt

Mazen Maarouf (*1978) ist ein palästinensischer Autor und Journalist. In seinem Schreiben spricht er sich gegen repressive Regimes aus. Er lebt in Reykjavik und Beirut.

Porträt
Larissa Bender (Autorin)
Larissa Bender arbeitet in Köln als Übersetzerin für arabische Literatur, Dozentin für Arabisch, Lektorin und Journalistin.
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»Ein einzigartiges Dokument. Literarisch eindrucksvoll und in der historischen Analyse bestechend.« Virginia
Sidonie Hellénon, geboren in Martinique, Hausangestellte bei einer jüdischen Familie in Bordeaux, wird 1943 verhaftet und nach Ravensbrück deportiert. Aus Gesprächen mit Überlebenden und historischen Recherchen rekonstruiert Michèle Maillet die Erlebnisse einer schwarzen Frau im Konzentrationslager.
Michèle Maillet
Schwarzer Stern
Biografie
Aus dem Französischen von Bettina Schäfer
Porträt

Michèle Maillet arbeitete in Frankreich als Fernsehansagerin und lebt heute als Schauspielerin, Journalistin und Schriftstellerin in Paris und Martinique.

Porträt
Bettina Schäfer (Übersetzung)
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»Sachte, unaufdringlich, geradezu märchenhaft. Ein Roman, der Gänsehaut wie Zärtlichkeit provoziert.« Manfred Loimeier, Saarländischer Rundfunk
Mauritius zur Zeit des Zweiten Weltkriegs: Der zehnjährige Raj findet in dem jüdischen Flüchlingskind David einen Freund und Bruder. Doch David ist mit seiner Familie in dem Gefängnis eingesperrt, in dem Rajs tyrannischer Vater als Aufseher arbeitet. Die beiden Freunde beschließen, gemeinsam wegzulaufen. Eine Odyssee beginnt.
Nathacha Appanah
Der letzte Bruder
Roman
Aus dem Französischen von Karin Krieger
Porträt

Nathacha Appanah (*1973) arbeitete auf Mauritius als Journalistin, ehe sie 1998 nach Paris zog. Ihr Roman Der letzte Bruder war in Frankreich ein Bestseller.

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»Die Täuschung geht immer weiter als der Verdacht.« François de La Rochefoucauld

Fröberg Idling folgt den Spuren schwedischer Intellektuellen, die 1978 Kambodscha bereisten. Sie berichteten von Aufbruch und glücklichen Menschen. Obwohl sie ein Land durchquerten, dessen Bevölkerung von Pol Pots Regime ausgebeutet wurde. Eine literarische Reportage über das Nebeneinander verschiedener Wahrheiten, Selbsttäuschung und Ideologie.

Peter Fröberg Idling
Pol Pots Lächeln
Eine Reise durch das Kambodscha der Roten Khmer
Aus dem Schwedischen von Andrea Fredriksson-Zederbauer
Porträt
Peter Fröberg Idling (*1972) ist Schriftsteller und Literaturkritiker. Er studierte Rechtswissenschaften und arbeitete zwei Jahre in Kambodscha für eine Menschenrechtsorganisation.
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Drei Frauen, drei Leben, drei Schicksale - Robert Cohen erzählt von ihrem vergessenen Widerstand gegen den Faschismus.

Es beginnt im Berlin der Goldenen Zwanzigerjahre. Die junge Olga Benario befreit ihren Liebhaber aus dem Gefängnis. Hingerissen von ihrem Schneid, gründen die Schriftstellerinnen Maria Osten und Ruth Rewald einen Verein frecher Frauen. Robert Cohen verfolgt ihre von der Geschichte vergessenen Lebenswege, ihrem Widerstand gegen den Faschismus.

Robert Cohen
Exil der frechen Frauen
Roman
Porträt
Robert Cohen (Autor)
Robert Cohen (*1941) lehrt deutsche Literatur an der New York University. Vor der Hinwendung zur Germanistik drehte er zahlreiche Dokumentar-, Industrie- und Werbefilme.
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Ein ergreifender Bericht über echte Abenteurer und ein wahres Mysterium

1991 stoßen Fischer vor der Küste New Jerseys auf ein bislang unbekanntes deutsches U-Boot aus dem Zweiten Weltkrieg. Im Sog der Tiefe ist die Erzählung eines fesselnden Abenteuers, in welchem zwei Taucher alles riskieren, um ein großes Geheimnis der Geschichte zu lüften – und damit selbst Geschichte schreiben.
Robert Kurson
Im Sog der Tiefe
Zwei Taucher lösen das Geheimnis der U-869
Bericht
Aus dem Englischen von Thorsten Schmidt
Porträt

Robert Kurson studierte Philosophie und Jura, war zunächst als Rechtsanwalt tätig und wechselte dann in den Journalismus.

Porträt
Thorsten Schmidt (Übersetzung)
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Eine atemberaubende Liebesgeschichte und der Epochenroman des modernen Irans - kompromisslos, vielschichtig und vielstimmig

Amir versucht, sein Leben zu rekonstruieren. Seine Erinnerungen sind ausgelöscht, sein Körper vom Krieg versehrt. Bilder einer mysteriösen Frau, eines goldfunkelnden Basars leuchten vor ihm auf. Auf der Suche nach der Liebe seines Lebens streift er durch Teheran und findet inmitten eines zerrütteten Landes eine zukunftsweisende Spur.

Shahriar Mandanipur
Augenstern
Roman
Aus dem Englischen von Regina Schneider
Porträt

Shahriar Mandanipur (*1957) studierte Politikwissenschaften. Mehrere Gastprofessuren führen ihn immer wieder in die USA, wo er iranische Literatur und Film unterrichtet.

Porträt
Regina Schneider (Übersetzung)
Regina Schneider übersetzt aus dem Englischen, u. a. Werke von Anita Desai, Jane Goodall und Slavoj Zizek und ist Dozentin für deutsche Sprache an internationalen Universitäten.
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Ein außergewöhnlicher Augenblick der Hoffnung
Die Welt horchte auf, als nach der Befreiung von der Talibanherrschaft eine afghanische Schauspielgruppe Shakespeares Verlorene Liebesmüh in Kabul aufführte. Zum ersten Mal seit über dreißig Jahren standen Männer und Frauen – unverschleiert – gemeinsam auf einer Bühne und spielten eine Liebeskomödie! Ein außergewöhnlicher Augenblick der Hoffnung.
Stephen Landrigan und Qais Akbar Omar
Shakespeare in Kabul
Ein Aufbruch in drei Akten
Aus dem Englischen von Inge Uffelmann
Porträt

Stephen Landrigan ist Journalist und verbrachte fünf Jahre als Entwicklungshelfer in Afghanistan.

Porträt

Qais Akbar Omar studierte Journalismus in Kabul und war Co-Regisseur und Dolmetscher Produktion der afghanischen Fassung von Shakespeares Verlorene Liebesmüh.

Porträt
Inge Uffelmann (Übersetzung)

Inge Uffelmann (*1948) ist seit 1981 freiberufliche Übersetzerin.

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Tschingis Aitmatows geistiges Vermächtnis

In Daisaku Ikeda hat Tschingis Aitmatow den Partner gefunden, vor dem er Bilanz über Leben und Werk ablegen konnte. Er war sonst eher wortkarg und verschlossen gewesen, wenn er über sich und sein Werk Auskunft geben sollte. Jetzt erzählt er persönlich, offen und leidenschaftlich, denn »das Wort stirbt, wenn wir es nicht mit anderen teilen«.

Tschingis Aitmatow, Daisaku Ikeda
Begegnung am Fudschijama
Ein Dialog
Aus dem Russischen von Friedrich Hitzer
Porträt

Tschingis Aitmatow (1928-2008) erlangte mit Dshamilja Weltruhm. Sein Werk fußt auf den Erzähltraditionen Kirgisiens und verarbeitet die Grundfragen der Zeit.

Porträt

Daisaku Ikeda (*1928) ist Schriftsteller und zählt zu den einflussreichsten Persönlichkeiten Japans. 1983 wurde er mit dem Friedenspreis der Vereinten Nationen geehrt.

Porträt
Friedrich Hitzer (Übersetzung)

Friedrich Hitzer (1935–2007) war freischaffender Autor, Übersetzer und Redakteur und engagierte sich als Kulturvermittler zwischen Europa, Russland und Mittelasien.

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Die unzensierte, vollständige Fassung von Aitmatows Erstling, ein Jahr vor Dshamilja erschienen. Mit einem Vorwort des Autors.

Als der Militärzug in der Nacht bei der kleinen kirgisischen Bahnstation anhält, löst sich ein Schatten von einem Waggon. Ismail ist als Deserteur heimlich von der Front zurückgekehrt. Seine Frau Sejde will zu ihm halten. Aber Furcht, Existenznot und Misstrauen verändern den Menschen. Etwas Ungutes taucht in den Tiefen von Ismails Augen auf.

Tschingis Aitmatow
Aug in Auge
Erzählung
Aus dem Russischen von Hartmuth Herboth
Porträt

Tschingis Aitmatow (1928-2008) erlangte mit Dshamilja Weltruhm. Sein Werk fußt auf den Erzähltraditionen Kirgisiens und verarbeitet die Grundfragen der Zeit.

Porträt
Hartmut Herboth (Übersetzung)
Cover
 
»Ich schwöre es, die schönste Liebesgeschichte der Welt.« (Louis Aragon) In der autorisierten Neuausgabe mit einem Vorwort von Tschingis Aitmatow
Die lebensfrohe Dshamilja lernt den träumerischen Danijar kennen und lieben. Mit den Augen eines Kindes, das zu verstehen beginnt, erzählt ihr junger Schwager Seït, welch eine Macht die Liebe sein kann.
Tschingis Aitmatow
Dshamilja
Mit einem Vorwort und einer Erinnerung an die Entstehung dieser Erzählung von Tschingis Aitmatow
Erzählung
Aus dem Russischen von Hartmut Herboth und Friedrich Hitzer
Porträt

Tschingis Aitmatow (1928-2008) erlangte mit Dshamilja Weltruhm. Sein Werk fußt auf den Erzähltraditionen Kirgisiens und verarbeitet die Grundfragen der Zeit.

Porträt
Louis Aragon (Nachwort)

Louis Aragon (1897–1982) war Dichter und Schriftsteller. Zusammen mit André Breton und Philippe Soupault begründete er 1924 den Surrealismus.

Porträt
Hartmut Herboth (Übersetzung)
Cover
 

Die Last auf den Schultern der Frauen

Die Kolchosbäuerin Tolgonai erzählt am Totengedenktag dem Feld von ihrem Leid. Ihren Mann und ihre drei Söhne hat sie im Krieg verloren. Das Feld antwortet ihren Klagen und fordert sie auf zu erzählen – und Tolgonai ruft in einfachen Worten ihr ganzes Leben in Erinnerung.

Tschingis Aitmatow
Goldspur der Garben
Roman
Aus dem Russischen von Ursula Röhrig
Porträt

Tschingis Aitmatow (1928-2008) erlangte mit Dshamilja Weltruhm. Sein Werk fußt auf den Erzähltraditionen Kirgisiens und verarbeitet die Grundfragen der Zeit.

Porträt
Ursula Röhrig (Übersetzung)
Cover
 
»Aitmatow macht seinem Ruf als Steppen- und Gebirgspoet mit den Erinnerungen an seine Kindheit wieder alle Ehre.« Dresdner Nachrichten

Aitmatow erzählt von seiner Jugend: Er war noch zu klein, um richtig aufs Pferd zu steigen, da musste er schon als Sekretär des Dorfsowjets die Steuern eintreiben und den Frauen die Todesmeldungen überbringen. Aber zu dieser kirgisischen Kindheit gehört auch das Eintauchen in die reichen Überlieferungen seines Volkes, gehören heitere Erinnerungen und Erlebnisse.

Tschingis Aitmatow
Kindheit in Kirgisien
Autobiografische Erzählung
Herausgegeben und aus dem Russischen von Friedrich Hitzer
Porträt

Tschingis Aitmatow (1928-2008) erlangte mit Dshamilja Weltruhm. Sein Werk fußt auf den Erzähltraditionen Kirgisiens und verarbeitet die Grundfragen der Zeit.

Porträt
Friedrich Hitzer (Übersetzung)

Friedrich Hitzer (1935–2007) war freischaffender Autor, Übersetzer und Redakteur und engagierte sich als Kulturvermittler zwischen Europa, Russland und Mittelasien.

Cover
 
»Eine Geschichte über Beharrlichkeit, Hoffnung und den Wunsch zu leben. Der Roman geht unter die Haut.« The Washington Post

Die Kindheit der siebenjährigen Raami endet jäh, als die Roten Khmer in Kambodscha die Macht übernehmen und sämtliche Bewohner aus der Hauptstadt vertreiben. Die behütete Welt der Adelsfamilie bricht zusammen. Aus der Perspektive eines fantasiebegabten Mädchens erzählt Vaddey Ratner eine unfassbare Lebensgeschichte, die auch die ihre ist.

Vaddey Ratner
Im Schatten des Banyanbaums
Roman
Aus dem Englischen von Stephanie von Harrach
Porträt
Vaddey Ratner (Autorin)

Vaddey Ratner (*1970) war fünf Jahre alt, als die Roten Khmer an die Macht kamen. 1982 gelangte sie als Flüchtlingskind in die USA, wo sie später Geschichte und Kunst studierte.

Porträt
Stephanie von Harrach (Übersetzung)

Stephanie von Harrach studierte Literatur- und Medienwissenschaften. Nach vielen Jahren im Verlagswesen leitet sie das Ressort Literatur der Kulturförderung der Stadt Zürich.

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»Ich will die doppelte Tragödie nach dem Ersten Weltkrieg, im Westen und im Osten, erzählen.« Yaşar Kemal
Die vom Krieg zusammengewürfelte Flüchtlingsgemeinschaft auf der Ameiseninsel wächst und wächst – und mit ihr das Heimweh: Der berühmte Pferdezüchter Aga Efendi bäumt sich auf gegen eine gedankenlose Weltpolitik, die nach dem Ersten Weltkrieg mit einem Federstrich Millionen von Menschen umgesiedelt und in die Katastrophe geführt hat.
Yaşar Kemal
Die Hähne des Morgenrots
Roman
Aus dem Türkischen von Cornelius Bischoff
Porträt
Yaşar Kemal (Autor)

Yaşar Kemal (1923-2015) wird der »Sänger und Chronist seines Landes« genannt. 1997 erhielt er den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels, 2008 den Türkischen Staatspreis.

Porträt
Cornelius Bischoff (Übersetzung)

Cornelius Bischoff (1928-2018) verbrachte seine Jugendjahre in der Türkei und studierte Jura in Istanbul und in Hamburg. Seit 1978 war er als literarischer Übersetzer tätig.

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»›Salman‹ ist ein großer Roman - seine Psychologie ist meisterhaft.« Nürnberger Nachrichten
Ismail Aga liebt das Waisenkind Salman wie einen eigenen Sohn und Erben, bis ihm seine Frau einen Knaben gebärt: Mustafa. Nun schleicht sich die Schlange der Eifersucht ins Haus. Wie in keinem anderen Roman hat Yaşar Kemal in dieser großen Familiensaga die Tragödie Anatoliens und persönliche Erlebnisse verarbeitet.
Yaşar Kemal
Salman
Roman
Aus dem Türkischen von Cornelius Bischoff
Porträt
Yaşar Kemal (Autor)

Yaşar Kemal (1923-2015) wird der »Sänger und Chronist seines Landes« genannt. 1997 erhielt er den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels, 2008 den Türkischen Staatspreis.

Porträt
Cornelius Bischoff (Übersetzung)

Cornelius Bischoff (1928-2018) verbrachte seine Jugendjahre in der Türkei und studierte Jura in Istanbul und in Hamburg. Seit 1978 war er als literarischer Übersetzer tätig.